Autogünstig 24 – Auto zum Schnäppchenpreis oder Abzocke?

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Vor kurzem bin ich von einem Freund auf Autogünstig 24 angesprochen worden. Er sagte mir ich könne mir jedes beliebige Auto bis 59.999.- EUR aussuchen und müsse dann nur 9.90 EUR im Monat dafür zahlen.

Mein Mißtrauen und das Fragezeichen über meinem Kopf waren denke ich verständlich.

Na gut, ich dachte mir ich höre mir die Geschichte mal an. Vielleicht ist es ja auch was für den Blog.

 

 

Ursprünglich war dies ein Angebot ausschließlich für Gewerbetreibende, aber seit Anfang Februar gibt es das Angebot jetzt auch für Privatpersonen.

Da das Angebot für Privatpersonen auf einem anderen Modell beruht, gehe ich jetzt zuerst auf das für Gewerbetreibende ein.

Übrigens geht das auch für teurere Autos, die Staffelung sieht wie folgt aus:

 

 

0.- bis -59.999.- EUR

60.000.- bis 79.999.- EUR

80.000.- bis 99.999.- EUR

100.000.- bis 149.999.- EUR

150.000.- bis 199.999.- EUR

ab 200.000.- EUR

 

9,90 EUR im Monat

199.- EUR im Monat

299.- EUR im Monat

399.- EUR im Monat

499.- EUR im Monat

auf Anfrage

 

 

 

 

Vereinfacht funktioniert das Ganze so:

 

Man finanziert das Auto mit einer Rate von 700.- im Monat. (was eine entsprechende Bonität voraussetz,t um einen Kredit über den Kaufpreis des Autos zu bekommen)

Von Autogünstig 24 bekommt man dann monatlich einen Werbekostenzuschuss von 690,10 EUR überwiesen. (bleibt eine monatliche Belastung von 9,90 EUR)

Nach einem Jahr gibt man das Auto zurück und die Restkreditsumme wird von AG24 bei der Bank abgelöst. (bei einer Autofinanzierung gibt es keine Vorfälligkeitsentschädigung, so dass das ohne Probleme möglich ist)

 

So weit so gut, also bin ich nach einem Jahr die Finanzierung los, das Auto und habe ein Jahr lang lediglich 9,90 EUR im Monat für den Wagen bezahlt.

Bleibt die Frage was macht AG24 mit dem Auto nach 12 Monaten und wie verdienen sie ihr Geld? Wie ja jeder weiß, macht niemand etwas umsonst und wenn AG24 bei der Geschichte kein Geld verdient, dann kann es sich nur um Betrug oder Abzocke handeln. Aber hierauf gehe ich später ein.

 

Im Einzelnen ist es etwas komlizierter, die Rechnung stimmt aber auch hier:

 

Ich habe einen BMW X1 xDrive 25d mit 231PS angefragt und ein Angebot über ein Partnerautohaus, einem BMW Händler aus Baden-Württemberg, von 51.570.- EUR bekommen.

Man schließt jetzt über das Autohaus eine Finanzierung für das Fahrzeug ab und legt eine Rate von 700.- EUR im Monat fest.

Als Gewerbetreibender bekommt man beim Kauf eines Firmenwagens die Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurück.

Diese Mehrwertsteuer zahlt man an AG24 in Form einer Provision zur Vermittlung eines PKWs mit Werbekostenzuschuss.

Über AG24 bekommt man dann einen Werbekostenzuschussvertrag, der besagt, dass man 690,10 EUR im Monat als Werbekostenzuschuss erhält. Der Zuschuss wird 3 Tage vor der Fälligkeit der Finanzierungsrate überwiesen. Hierfür muss man einen Aufkleber von AG24 am Heck des Fahrzeugs anbringen.

Nach 12 Monaten wird die Restsumme bei der Bank angefragt, diese wird plus Mehrwertsteuer an den Kunden überwiesen und das Auto zurückgenommen.

Plus Mehrwertsteuer, weil beim Verkauf des Autos die Mehrwertsteuer wieder an das Finanzamt zurückgezahlt werden muss, da das ja dann wieder eine Einnahme für die Firma ist.

Wenn das Auto zurückgenommen wird, muss es natürlich in einem guten Zustand zurückgegeben werden, was den Abschluss einer Vollkaskoversicherung voraussetzt, falls mal etwas passiert.

Die Laufleistung darf nicht mehr als 48.000 km betragen. (Bei einem Transporter 100.000 km und bei einem Sportwagen 36.000 km)

 

Das Ganze birgt jetzt natürlich ein gewisses Risiko und geht nur auf, wenn AG24 wie versprochen den PKW nach 12 Monaten wieder zurücknimmt.

Das ganze steht so zumindest im Vertrag. Aber was passiert, wenn die Firma Insolvenz anmeldet? Dann bleibt man auf einem finanzierten Fahrzeug von 51.570 EUR sitzen und die überwiesene Mehrwertsteuer in Form der Provision wäre auch weg. Gut die hat mir ja das Finazamt überwiesen, aber wenn ich das Auto verkaufe, will das Finanzamt die MwSt wieder haben. Wenn das beispielsweise nach 10 Monaten passiert, dann hat man zumindest 10 x 690,10 EUR = 6910.- EUR WKZ bekommen was das Risiko etwas minimiert.

Aber damit das Ganze wirklich funktioniert, muss AG24 das Auto nach 12 Monaten zurückkaufen, sonst hat man ein schlechtes Geschäft gemacht.

Was uns zwangsläufig wieder zur Frage führt:

 

Wie verdient AG24 sein Geld?

  1. Also AG24 bekommt wohl erstmal eine Provision vom Autohaus, welche zwischen 10% und 40% liegt, da Du das Auto zum Listenpreis kaufst bzw. finanzierst.
  2. Für die Finanzierung gibt es 1,5% Provision von der Bank
  3. Vom Fahrzeughersteller gibt es auch noch einmal 1,5% Provision
  4. Und dann bekommen Sie noch die Provision von Dir in Höhe der MwSt.

 

Also rechnen wir mal konservativ mit 10% vom Autohaus, das wären in meinem Fall:

  1. 5157.- EUR
  2. 773,55 EUR
  3. 773,55 EUR
  4. 6919,29 EUR

————————

=   13.623,39 EUR

–    8281,20 EUR      abzüglich des Werbekostenzuschusses von 12 x 690,10 EUR

———————–

=       5342,19 EUR      Gewinn

 

Also hat man hier schon mal mindestens 5342,19 EUR verdient, wenn wir mit niedrigen 10% Provision rechnen. Und die machen das ja nicht mit einem Auto, sondern mit mehreren Hundert, so dass der Umsatz im ersten Jahr wohl auch im 6 stelligen Bereich lag.

So, nach 12 Monaten muss das Fahrzeug aber ja wieder zurück genommen werden.

Bei der Bank sind dann in unserem Beispiel noch etwa 43.000 EUR zuzüglich MwSt. abzulösen. Gut die Mehrwertsteuer bekommt AG24 vom Finanzamt zurück, bleiben eine Belastung von 43.000 EUR, die der Verkauf des Fahrzeuges durch AG24 jetzt erst mal bringen muss. Und jetzt kommt wohl der Trick, denn das Auto wird ins Ausland verkauft, so dass keine MwSt. gezahlt werden muss.

Dadurch bleibt der oben genannte Gewinn  wohl in etwa so stehen. Hmm hört sich ganz einleuchtend an, kann aber sein, dass ich da irgendetwas übersehen habe, da ich steuertechnisch noch nie so den Durchblick hatte… 🙁

Was passiert aber, wenn AG24 das Fahrzeug im Ausland zum gewünschten Preis nicht los bekommt?

Auch darauf konnte man mir eine Antwort geben. Es werden jetzt deutschlandweit Filialen eröffnet, so dass man dann Fahrzeuge, die nicht verkauft werden können, wie Sixt & Co.vermieten kann.

Dadurch kommt das Geld mit Sicherheit wieder rein und man baut sich durch das System eine kleine Fahrzeugflotte auf, die man dann vermieten kann.

Hört sich eigentlich ganz plausiebel an und es macht für mich nicht den Eindruck, dass die in weniger als einem Jahr wieder dicht machen. Aber man weiß ja nie, also sollten wir uns einmal ansehen, wer überhaupt hinter AG24 steckt.

 

Wer steckt hinter der Firma?

 

AG24 ist

MMB58 Car & Real Estate Trading GmbH
Paracelsus Str. 3
73230 Kirchheim unter Teck

 

Geschäftsführer ist ein Herr Artem Immel

außer, dass Herr Immel wohl noch sehr jung ist (Baujahr 91) habe ich nicht viel über ihn herausfinden können. Anders als bei den Beteiligten von onecoin, hat er wohl noch nicht diverse Geschäfte vorher in den Sand gesetzt.

 

Das Ganze wird wie oben erwähnt jetzt ganz neu auch für Privatpersonen angeboten. Hier wird wohl keine Provision in Höhe der Mehrwertsteuer fällig, da Privatpersonen diese beim Finanzamt nicht geltend machen können. Das Modell ist hier ein anderes und scheint mit weniger Risiko verbunden zu sein. Ich habe gerdae die Unterlagen bekommen und werde in Kürze ausführlich berichten.

Bei Interesse könnt Ihr euch auch vorab über unsere eMail info@wasistdranamrun.de bei mir melden.

 

 

Fazit:

Ob der Werbekostenzuschuss bezahlt wird, wird man sehr schnell merken. Ob die Firma nach 12 Mionaten noch existiert um das Fahrzeug zurückzukaufen, bleibt das größere Risiko. Da die Firma gerade erst neue Geschäftsräume in Kirchheim Teck bezogen und deutschlandweit jetzt Filialen eröffnen will, hoffe ich einfach mal, dass die nicht übermorgen Insolvenz anmelden. Das Geschäftsmodell scheint ja recht stimmig zu sein. Zumindest konnte man mir relativ plausiebel erklären, wie AG24 Geld verdient und wie die Zukunftspläne aussehen. Ein gewisses Risiko bleibt natürlich, aber wir testen das Ganze trotzdem mal. Wer würde nicht gerne einen Ford Mustang, einen Porsche Cayman oder eben einen BMW X1 mit 231PS für 9,90 EUR im Monat fahren….

Updates folgen…

 

 

Update 12.03.17

 

Bazino hat mir eine Creditreformauskunft zukommen lassen.

 

Hiernach liegt der Bonitätsindex bei 318. Der Bonitätsindex 318 bedeutet „schwache Bonität“.
Der Bonitätsindex und die mit ihm korrespondierende PD (Probability of Default) geben die Einschätzung der
Wahrscheinlichkeit an, dass ein Kreditnehmer innerhalb eines Jahres gemäß Basel II-Kriterien ausfällt. Übertragen auf
Creditreform gelten der Bonitätsindex 500 und 600 als Ausfall. Die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall innerhalb eines Jahres beträgt für diese Bonität 4,18%. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 1,46%.

4,18% ist jetzt nicht so schlimm wie ich erwartet habe. Die Skala geht ja bis 100%.

Die Firma ist in Ihrem ersten Jahr tätig und hat laut Creditreform einen prognostizierten Umsatz für das Jahr 2016 von 3 Millionen EUR.

Ich finde da muss man mal abwarten und ich denke, dass AG24 die Tore nicht innerhalb des nächsten Jahres schließen wird.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 4,18% kann ich zunächst einmal leben.

 

Eine weitere Einschätzung von Creditreform lautet:

Zahlungsweise: Soweit bekannt, pünktlich.
Krediturteil: Kredite werden nicht abgelehnt.

 

Das Unternehmen ist wohl noch an zwei Unternehmen beteiligt. Zum einen an der INCIDENCE – home of opportunities GmbH
73734 Esslingen, Berkheimer Str. 52 und an der  MC Sportwetten GmbH, 70376 Stuttgart, Voltastr. 4.

 

Sportwetten hören sich jetzt nicht sehr vertrauenswürdig an, aber es sind nur Unternehmensbeteiligungen und ich konnte nichts negatives über die beiden Firmen finden.

 

Unser bestellter X1 ist mittlerweile angekommen und ich muss sagen: Ich bin begeistert!

Die Übergabe im Autohaus war problemslos. Es war ein Vertreter von AG24 anwesend, der dann den Aufkleber, der für den Werbekostenzuschuss vetraglich vorgeschrieben ist, am Auto angebracht hat.

Naja, ich habe den Aufkleber angebracht, er hat nur darauf geachtet, dass der Aufkleber auch drauf kommt..

 

Hier mal die Bilder aus dem Autohaus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Werbekostenzuschuss sollte Ende des Monats eingehen. Ich werde berichten…

 

Wenn jemand Interesse an einem Fahrzeug hat, kann ich euch einen sehr kompetenten Mitarbeiter von AG24 empfehlen, bei dem Ihr euch ein unverbindliches Angebot einholen könnt.

Schreibt mir einfach eine e-Mail an info@wasistdranamrun.de

 

Die Angebote für Privatpersonen laufen wohl auch und die ersten Fahrzeuge sind ausgeliefert worden.

Das Modell für Privatpersonen läuft grob folgendermaßen ab:

Ihr seid Kreditnehmer für das Fahrzeug, dann wird das Fahrzeug von euch per Vertrag an AG24 übergeben und AG24 schließt mit euch einen Kreditvertrag ab. Ihr gebt AG24 quasi einen Kredit und AG24 ist Kreditnehmer. AG24 lässt das Fahrzeug zu und zahlt den Kredit an euch zurück. Die Rate entspricht der Rate, die Ihr an die Bank zahen müsst minus 9,90 Euro.

AG24 zahlt Versicherung und Steuern, da das Fahrzeug auf AG24 zugelassen wird. Bei der Versicherung bekommt AG24 natürlich sehr gute Konditionen, da hunderte von Fahrzeugen versichert werden. Ihr zahlt einen Pauschalbetrag abhängig vom Fahrzeugpreis für Steuern und Versicherung an AG24. Das Fahrzeug wird euch dann per Vertrag für ein Jahr überlassen. Ihr zahlt nur 9,90 Euro und die Einmalzahlung für die Vollkaskoversicherung und KFZ Steuer. Die Einmalzahlung beträgt zum Beispiel bei einem Fahrzeugpreis von 59.990.- Euro  1.760.- Euro.
Nach einem Jahr wird der Wagen verkauft und der Restkredit abgelöst. So die Theorie…

 

Wenn Ihr genauere Informationen oder ein Angebot für ein bestimmtes Fahrzeug wollt, schreibt eine mail an: info@wasistdranamrun.de

 

Update 26.04.17

 

Der erste Werbekostenzuschuss (WKZ) ist auf unseren Konto eingegangen. Einen Monat zu spät! Besser spät als nie, sag ich jetzt mal. Ich habe schon schwarz gesehen, nachdem ich mir die Kommentare hier durchgelesen habe. Vor allem, da es gleich beim ersten Mal diese „Verzögerung“ gab.

 

AG24 hat die Bank gewechselt. Kann ja mal passieren. Von der Commerzbank zur Sparkasse. Und jetzt mussten alle Daueraufträge neu angelegt werden.

Das ist ja schön und gut, aber dauert so etwas einen Monat? Eigentlich ist das innerhalb weniger Tage erledigt, dachte ich mir und habe jetzt am Ende, wie so manch anderer Kunde auch, gedacht, dass das nur Ausreden sind und Hinhaltetaktik ist.

Aber heute ist der WKZ tatsächlich eingegangen.

Ich verbuche das mal als… hmm als was denn? Inkompetenz? Unfähigkeit? Überforderung?

Okay, sagen wir mal so ein Bankenwechsel übersteigt den alltäglichen Büroalltag und die Mitarbeiter waren damit ein wenig überfordert.

Also warten wir mal ab wie es weitergeht. Nachdem der WKZ nun tatsächlich eingegangen ist, bin ich wieder verhalten optimistisch.

Doch eigentlich sollte der zweite WKZ ja schon morgen oder übermorgen komnen?

Muss ich darauf jetzt wieder einen Monat warten?

Ich hoffe nicht. Wenn alle Daueraufträge jetzt angelegt sind, sollte jetzt ja eigentlich alles reibungslos funktionieren.

Naja, mal abwarten. Ich werde berichten…

 

 

Update 12.05.17

 

Der noch ausstehende WKZ wurde am 08.05.17 überwiesen.

Also im Moment läuft alles gut. Wenn der nächste WKZ ende des Monats pünktlich überwiesen wird, dann waren die Verzögerungen der letzten Zeit anscheinend wirklich nur auf den Wechsel der Bank zurückzuführen.

 

Abwarten. Ich werde ende des Monats berichten…

 

 

 

Update 07.06.17

 

So, der WKZ ist auch diesmal nicht pünktlich überwiesen worden. Wenn es letztes mal nur an den neu einzurichtenden Daueraufträgen gelegen hätte, dann hätte der WKZ diesmal automatisiert und pünktlich überwiesen werden müssen.

Dies ist aber nicht der Fall, also stimmt irgendetwas anderes nicht.

Ich habe meinen Kontakt vor Ort gefragt und werde jetzt noch eine eMail an AG24 schreiben. Mal sehen was diesmal für eine Ausrede kommt.

 

 

Update 22.06.17

 

Nachdem meine eMails tagelang unbeantwortet geblieben sind und mein „Betreuer“ auch keine Antwort auf die Verzögerung bei der Auszuhlung der WKZs gebeb konnte, habe ich heute eine Antwort bekommen.

Die Antwort kam sowohl von der Buchhaltung als auch von Herrn Özkan, einem Mitarbeiter von AG24 mehr oder weniger zeitgleich.

Da gab es wohl eine Sitzung in der Firmenzetrale und es wurde diese vorgefertigte Antwort herausgegeben:

 

„Sehr geehrte Kunden,

sehr geehrte Kooperationspartner,

als erstes möchten wir uns bei Ihnen für die verspäteten Werbekostenzuschusszahlungen und die damit verbundenen Schwierigkeiten entschuldigen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Bank, freue ich mich Ihnen heute mitteilen zu können, dass wir die Daueraufträge erfolgreich eingerichtet haben. Die bis dato noch offenen Beträge werden bis 26.06.17 zur Zahlung angewiesen.

Wir freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und danken Ihnen für Ihr bisher erbrachtes Verständnis und Geduld.“

 

Warum man nicht einfach per Mail antworten und mitteilen konnte, dass es immer noch Schwierigkeiten mit den Daueraufträgen gibt, erschließt sich mir nicht.

Warum man zwei Monate braucht um Daueraufträge einzurichten, leider auch nicht.

Nun gut, warten wir den 26.06.17 ab. Hier müssten zwei Zahlungen komnen. Sollte dies nicht der Fall sein, macht sich AG24 mehr als unglaubwürdig und ich muss vor einer Zusammenarbeit warnen.

 

 

Update 29.06.17

 

Es ist tatsächlich Geld auf unserem Konto eingegangen.

Allerdings ein Betrag, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Es sind etwas über 900 EUR eingegangen.

Gleichzeitig kam eine Mail, dass es immer noch technische Schwierigkeiten bei den Überweisungen gibt und man sein Konto überprüfen soll.

Immer noch Schwierigkeiten bei den Überweisungen? WTF?

Ich habe der „Buchhaltung“ mitgeteilt, dass zu wenig eingegangen ist und dass man mir doch bitte den Rest überweisen soll. Mal abwarten, ob die das auf die Reihe bekommen…

 

 

Update 30.08.17

 

So nach einer etwas längeren Wartezeit endlich ein aktuelles Update.

Ich musste leider auch bis heute warten, bis alle ausstehenden Zahlungen beglichen wurden.

Heute sind dann aber alle noch ausstehenden WKZ zusammen mit dem neu fälligen auf unserem Konto eingegangen.

AG24 stellt meine Geduld mächtig auf die Probe und ich war kurz davor zum Anwalt zu gehen. Aber vor zwei Wochen habe ich schon eine Nachricht bekommen, dass die Buchhaltung durch eine Mitarbeiterin verstärkt wurde und diese sich darum kümmern würde, dass alle ausstehenden WKZ in Kürze beglichen werden. Also habe ich mir vorgenommen noch bis Ende des Monats zu warten und zum Glück sind heute alle WKZ eingegangen.

Auf die Frage woran es diesmal lag, habe ich keine befriedigende Antwort bekommen.

Es wurde mal wieder gesagt, dass es bei einem Start Up immer Anfangsschwierigkeiten gibt und dass diese nun hoffentlich gelöst sind und die nächsten Zahlungen pünktlich kommen sollen.

Warten wir’s ab….

 

Sind die Zahlungen bei auch auch eingegangen? Freue mich auf eure Kommentare.

 

Update 03.11.17

 

Nachdem letzten Monat mal wieder etwas schief gelaufen ist, sind heute beide ausstehenden WKZ auf unserem Konto eingegangen. Nachdem letzten Monat der WKZ nicht bezahlt wurde, habe ich mit AG24 telefoniert um zu erfahren, was mal wieder schief gegangen ist. Zum einen gab es wie schon oft von AG24 erwähnt den Wechsel der Bank, der Schwierigkeiten bereitete. Dieser soll jetzt aber vollständig abgeschlossen sein und keine Probleme mehr bereiten.

Allerdings wurde im Frühjahr ja auch der Verkauf an Privatpersonen gestartet. Da sich dieses Modell vom gewerblichen Modell unterscheidet, gab es hier Anfangsschwierigkeiten.

Im Gegensatz zu dem gewerblichen Modell, bei dem vom Unternehmen bzw. vom Gewerbetreibenden die Umsatzsteuer sofort an AG24 überwiesen wird, erfolgt dieser Geldfluss beim privaten Modell vom Finanzamt an AG24.

Das Finanzamt hat jetzt wohl eine ganze Weile gebraucht, bis es diese Gelder freigegeben hat, was zu Verzögerungen in den WKZ Zahlungen geführt hat. Im Zuge des neuen Geschäftsmodells wurde AG24 noch einmal überprüft. Die Überprüfung fand nicht nur hinsichtlich steuerrechtlicher Aspekte, sondern auch dahingehend statt, ob es sich bei dem Geschüftsmodell um ein sog. „Schneeballsystem“ handelt. Alle Überprüfungen sind wohl positiv ausgefallen und jetzt abgeschlossen. Die positiven Ergebnisse sollen AG24 in schriftform vorliegen.

Ich habe natürlich gefragt, ob ich diese Ergebnisse sehen kann. Zu meinem Erstaunen hat man dies bejaht und mir Angeboten in die Geschäftsstelle zu kommen und die Ergebnisse einzusehen.

Die Tatsache, dass die ausstehenden Gelder diesen Monat pünktlich geflossen sind und die Einladung in die Geschüftsstelle, stimmen mich wieder positiv, was AG24 anbelangt.

Ich werde die Einladung demnächst wahrnehmen und weiter berichten.

 

 

 

 

Update 12.12.17

 

Mal wieder nichts als heiße Luft?

Der WKZ wurde schon wieder nicht bezahlt. Leider hatte ich noch keine Zeit mir vor Ort ein Bild zu machen.

Da der WKZ aber wieder nicht pünktlich bezahlt wurde, ein Grund mehr das zu tun!

Ich halte euch auf dem Laufenden. Über Kommentare würde ich mich freuen.

 

 

Update 27.01.18

 

So es gibt mal wieder ein kleines Update. Alle ausstehenden WKZ wurden beglichen. Mal wieder mit einer kleinen Verzögerung, aber besser spät als nie.

Man hat mir noch einmal erklärt, dass die Verzögerungen auf die Unstimmigkeiten mit dem Finanzamt zurückzuführen sind. Das Modell für Privatkunden wurde beim Finanzamt zur Prüfung eingereicht bevor AG24 umgezogen ist. Das zuständige Finanzamt hat das Modell abgesegnet und so ist man bei AG24 davon ausgegangen, dass alles in Ordnung sei und man hat mit dem Privatkundengeschäft begonnen. Nach dem Unzug war nun aber ein anderes Finanzamt zuständig und die haben sich dann quer gestellt. Das Geschäft mit den Privatkunden lief nun aber schon einige Monate. Die Gelder wurden beim Finanzamt zurückgehalten, was dann natürlich in einem Liquiditätsengpass resultierte und deshalb die WKZs nicht pünktlich gezahlt wurden.

Das Finanzamt hat wohl letzte Woche grünes Licht gegeben und zugesichert, dass die ausstehenden Zahlungen beglichen werden. Dies hat man allerdings nur mündlich mitgeteilt, so dass ich hier nichts schriftliches einsehen konnte.

Wohl aber konnte ich einen Bericht eines Wirtschaftsprüfers einsehen, der das Geschäftsmodell für Privatkunden geprüft und für rechtens befunden hat. Dies hat AG24 vorsichtshalber in Auftrag gegeben, falls das Finanzamt nicht einlenkt. Anscheinend ist dies aber geschehen.

 

Also sollte jetzt demnächst wieder alles normal laufen. Mal abwarten.

 

 

Update 16.07.18

 

Wie die meisten schon mitbekommen haben, hat AG24 bzw. die MMB58 Car & Real Estate Trading GmbH Insolvenz angemeldet.

Grund dafür war das Privatmodell, das zunächst vom Finanzamt genehmigt wurde und dann nach dem Umzug der Firmenzentrale von Esslingen nach Kirchheim unter Teck vom dortigen Finanzamt nicht mehr.

Dadurch ist AG24 (MMB58 Car & Real Estate Trading GmbH) in Schieflage geraten, da das Finanzamt Gelder im sechstelligen Bereich zurückgehalten hat.

AG24 wurde jetzt umstrukturiert und jeweils eine eigenständige Firma für das Privatmodell und das Modell mit den Geschäftskunden gegründet. Die neue Firma heißt autogünstig24 Autovermietung GmbH

AG24 (autogünstig24 Autovermietung GmbH) hat alle Kunden angeschrieben und mitgeteilt, dass die Fahrzeuge der „Altkunden“ trotzdem zurüchgenommen werden.

Wie das im einzelnen ablaufen soll weiß ich noch nicht. Hierüber habe ich leider noch keine weiteren Informationen erhalten.

Auch stehen die Informationen zu den Themen „Rückerstattungen der Werbekostenzuschüsse“ und „ab dem 13. Monat der Finanzierung – der vollständigen Bankraten“ noch aus.

Ich habe AG24 (autogünstig24 Autovermietung GmbH) angeschrieben und warte auf Antwort.

 

 

 

Update 31.08.18

 

AG24 (autogünstig24 Autovermietung GmbH) ist wieder zurück nach Esslingen gezogen. Nicht zuletzt um das Problem mit dem Finanzamt in Kirchheim unter Teck zu beseitigen.

Ich habe mich in Esslingen mit dem neuen Geschäftsführer, Herrn Wild und mit Hernn Köse getroffen.

Beide machten einen vernünftigen Eindruck auf mich. Sie zeigten sich zuversichtlich, dass der Geschäftsbetrieb in Esslingen erfolgreich gestartet werden kann,

beide Geschäftsmodelle, also sowohl privar als auch geschäftlich, vom hiesigen Finanzamt genehmigt wurden.

Die Probleme, die es in Kirchheim unter Teck gab, und letztendlich zur Insolvenz geführt haben, sollten jetzt nicht mehr auftreten.

Man hat auch angekündigt die alten Kunden, die von der Insolvenz betroffen sind, nicht im Regen stehen lassen zu wollen.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde berichten…